SEO

Saisonale SEO-Trends mit historischen Daten erkennen

Dein Traffic ist eingebrochen? Vielleicht ist es kein Problem – sondern ein Muster. Mit Langzeit-Daten erkennst du saisonale Trends.

Das Problem mit 16 Monaten

Google Search Console speichert nur 16 Monate Daten. Das klingt nach viel, ist aber für saisonale Analysen zu wenig.

Beispiel: Du willst im Oktober 2026 analysieren, wie dein Weihnachtsgeschäft 2024 lief. Geht nicht – die Daten sind gelöscht.

Warum saisonale Daten wichtig sind

1. Erwartungsmanagement

Traffic-Einbruch im Januar? Für viele Branchen völlig normal. Aber ohne Vorjahresdaten weißt du nicht, ob es normal ist oder ein Problem.

2. Ressourcenplanung

Wann ist der beste Zeitpunkt für Content-Updates? Wann lohnt sich AdWords-Budget? Historische Daten zeigen es dir.

3. Kampagnen-Timing

Neue Landingpage für Sommerprodukte? Mit Vorjahresdaten weißt du genau, wann der Traffic startet – und kannst rechtzeitig live gehen.

4. Echte Performance-Bewertung

10% mehr Traffic im Dezember als im November? Könnte Erfolg sein – oder einfach Saisonalität. Nur der Vorjahresvergleich zeigt die Wahrheit.

Beispiele für saisonale Muster

E-Commerce

  • November/Dezember: Peak (Black Friday, Weihnachten)
  • Januar: Einbruch
  • Sommer: Je nach Produkt Peak oder Tal

B2B-Services

  • Januar: Budgetfreigaben → hohe Nachfrage
  • August: Urlaubszeit → niedrige Aktivität
  • Q4: Restbudget verbrauchen

Tourismus

  • Januar-März: Buchungen für Sommerurlaub
  • September: Herbstferien, Städtetrips
  • November: Skiurlaub-Recherche startet

Lokale Dienstleister

  • Gartenbau: März-Mai Peak
  • Steuerberater: Januar-Mai
  • Heizungsbauer: September-November

So nutzt du Langzeit-Daten

1. Jahresvergleiche

Vergleiche den aktuellen Monat mit demselben Monat im Vorjahr. Nicht mit dem Vormonat – das verzerrt durch Saisonalität.

  • Dezember 2026 vs. Dezember 2025: Echter Fortschritt
  • Dezember 2026 vs. November 2026: Saisonaler Effekt

2. Saisonale Muster identifizieren

Plotte deine Daten über 2-3 Jahre. Wiederholende Muster werden sichtbar:

  • Wann startet die Saison?
  • Wie lange dauert sie?
  • Wie stark ist der Peak vs. das Tal?

3. Planung voraus

Wenn du weißt, dass der Traffic im März steigt:

  • Content im Januar/Februar vorbereiten
  • Technical SEO vorher abschließen
  • Landingpages rechtzeitig indexieren lassen

4. Anomalien erkennen

Mit saisonalem Wissen erkennst du echte Probleme:

  • "Traffic sinkt wie jedes Jahr im Januar" → Normal
  • "Traffic sinkt, obwohl es sonst steigt" → Problem

Das Problem: Google löscht die Daten

All das funktioniert nur, wenn du die Daten hast. Google löscht sie nach 16 Monaten. Für Mehrjahresvergleiche brauchst du eine Lösung.

Die Optionen:

  • Manueller Export: Nervig, fehleranfällig, begrenzter Umfang
  • Eigene Scripts: Technisch aufwändig, Wartungsaufwand
  • Search-Console.PRO: Automatisch, unbegrenzt, sofort einsatzbereit

Je früher, desto besser

Die Daten, die Google vor 16 Monaten gespeichert hat, sind heute weg. Für immer. Jeden Tag verlierst du einen Tag an historischen Daten.

Je früher du anfängst zu speichern, desto mehr Daten hast du für die Zukunft. In einem Jahr wirst du froh sein, heute angefangen zu haben.

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