Keywords

Tracking, Discovery und Gruppen – und der Unterschied zwischen einer gemittelten und einer gemessenen Position.

Überblick

Die Keyword-Ansicht arbeitet mit den Zahlen aus der Google Search Console. Sie zeigt, welche Suchanfragen sich verbessert und welche sich verschlechtert haben, dazu die größten Gewinner und Verlierer im gewählten Zeitraum.

Position ist hier ein Durchschnitt. Die Search Console mittelt über alle Orte, Geräte und personalisierten Ergebnisse, bei denen deine Seite eine Impression hatte. Eine gemessene SERP-Position findest du im Monitoring – beide Zahlen heißen „Position“ und bedeuten nicht dasselbe.

Discovery: drei Arten von Chancen

Die Discovery-Ansicht durchsucht deine Daten nach Mustern, die sich lohnen. Der Zeitraum lässt sich umstellen – findet eine Kategorie nichts, hilft häufig ein längerer Zeitraum.

KategorieKriteriumWas zu tun ist
Low Hanging Fruits Position 11 bis 20 bei hohen Impressionen Seite 2 ist die teuerste Position überhaupt. Hier reicht oft wenig für den Sprung auf Seite 1.
Neue Keywords Erstmals im gewählten Zeitraum aufgetaucht Zeigt, wofür Google dich neuerdings für relevant hält – oft nicht das, worauf du optimiert hast.
CTR-Potenzial Viele Impressionen, niedrige Klickrate Die Platzierung stimmt, das Snippet nicht. Title und Description überarbeiten.

Keywords aufnehmen

Zwei Wege:

  • Einzeln hinzufügen – mit optionaler Gruppe.
  • Aus den Search-Console-Daten importieren – mit einer Mindestzahl an Impressionen als Filter. Ohne diesen Filter holst du dir den kompletten langen Schwanz in die Liste, und die wird unbrauchbar.

Für aufgenommene Keywords lässt sich die historische Positionsentwicklung nachladen – einzeln oder für alle auf einmal. Das greift auf den bereits gespeicherten Bestand zurück, du bekommst den Verlauf also rückwirkend und nicht erst ab heute.

Gruppen

Gruppen ordnen Keywords thematisch – nach Produktlinie, nach Kundenprojekt, nach Seitenbereich. Jede Gruppe hat einen Namen und optional eine Beschreibung.

Der Nutzen zeigt sich erst ab einigen Dutzend Keywords: Eine unsortierte Liste beantwortet keine Frage, eine Gruppe „Kategorieseiten“ schon.

Keyword-Alerts

Zusätzlich zu den Property-Alerts gibt es Alerts auf Keyword-Ebene. Jede Regel hat einen Typ, einen Schwellwert und wahlweise ein einzelnes Keyword – oder alle.

Wird eine Regel ausgelöst, steht das Datum in der Übersicht unter „Zuletzt ausgelöst“. Eine Regel ohne Keyword-Angabe überwacht den gesamten Bestand – sinnvoll bei wenigen wichtigen Keywords, schnell lästig bei vielen.

Positionsverlauf

Je Keyword gibt es einen Verlauf mit Position, Impressionen und Klicks. Die Daten werden täglich mit dem übrigen Sync aktualisiert. Steht dort noch nichts, ist das Keyword gerade erst aufgenommen worden – dann hilft „Historische Positionsdaten laden“.

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